CIEP
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Das CIEP und die Zusammenarbeit im Bildungsbereich
Begleitung Bildungspolitischer massnahem und aufwertung der Französischen Expertise im ausland

Allgemeine und Berufliche Bildung

Das CIEP ist international die öffentliche Referenzeinrichtung auf dem Gebiet der Erziehung und der Berufsbildung. Seine wichtigste Aufgabe ist die Förderung der französischen Expertise auf diesem Gebiet.

Es ist vorrangig in drei Bereichen tätig: Grundbildung, berufliche Aus- und Fortbildung - mit Schwerpunkt Fachschulwesen - und Hochschulbildung.

Das CIEP ist ein Ressourcenzentrum im Gebiet der Beobachtung und der französischen Expertise, und wirkt aktiv an der Zusammenstellung von Konsortien mit. Es betreut auch Netzwerke internationaler Experten und Einrichtungen.

Das CIEP beteiligt sich in Zusammenarbeit mit französischen und ausländischen öffentlichen oder privaten Einrichtungen an der Gestaltung, Beantwortung und Betreuung von Ausschreibungen internationaler Geldgeber. In diesem Rahmen leitet und realisiert es die Konzeption und die Durchführung von Projekten im Bildungswesen.

Das CIEP bietet Fortbildungen und Studienbesuche für Führungskräfte ausländischer Bildungssysteme an und stützt sich dabei auf Akteure des französischen Bildungssystems und ein Netzwerk französischer, europäischer und südländischer Partnerinstitutionen. Es beteiligt sich an der Reflexion über den Vergleich von Bildungssystemen, steuert Studienprojekte, organisiert internationale Kolloquien über gemeinsame Bildungsfragen und veranstaltet ein jährliches Seminar, das sich an die südlichen Länder richtet.

Außerdem übt es im Rahmen der geographischen Prioritäten der französischen Entwicklungshilfe Audit- und Expertisetätigkeiten im Ausland aus.

Anerkennung von Diplomen

Das CIEP trägt zur Förderung der internationalen Mobilität im Bildungswesen bei und bietet dazu eine spezifische Dienstleistung, die dem europäischen Netzwerk der ENIC-NARIC-Stellen angehört: das ENIC-NARIC-Zentrum Frankreich. Diese Abteilung hat den Auftrag, Nachweise über die Vergleichbarkeit ausländischer Diplome bezogen auf das französische System auszustellen.

Sie erteilt Informationen über die Ausübung reglementierter Berufe in Frankreich und über die Verfahren zur Anerkennung der französischen Diplome im Ausland.

Bei bi- oder multilateralen Arbeiten über die Anerkennung von Diplomen übt sie eine Expertisefunktion aus.
* European Network Information Center / National Academic Recognition Information Center

Empfang von Ausländischen Delegationen

Eine Einrichtung für den Empfang ausländischer Delegationen organisiert auf Anfrage ausländischer Botschaften und in Zusammenarbeit mit dem frz. Bildungs- und Außenministerium Studienbesuche zum Thema Erziehung und Ausbildung in Frankreich. Diese Einrichtung bietet auch Informationen über das französische Bildungssystem an.

 
Schulbildung
 
  • Untersuchung von Lehrplanreformen in Afrika.
  • Jährlich stattfindendes Seminar über die Professionalisierung von Lehrkräften, die für die Grundbildung zuständig sind (Afrika, Südamerika, Asien).
  • Schulspezifische Projekte sowie deren Steuerung und Evaluierung: Grundausbildung für Ausbilder (Mali); Unterstützung bei der Leitung von Bildungssystemen (Senegal).
  • Bildung und sozialer Zusammenhalt in Lateinamerika: bildungsspezifischer Teil des von der EU finanzierten Programms EUROsociAL.
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    Hochschulbildung
     
  • Projekte in den Bereichen Qualitätssicherung, pädagogische Innovation und Hochschulbildung in den Ländern des Maghreb, des Maschrek, des Nahen Ostens und in Lateinamerika.
  • Ausbildung von leitenden Spitzenkräften der Universitäten (Algerien, Senegal).
  • Seminare über die Professionalisierung von Master-Absolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften in Zusammenarbeit mit der Agence universitaire de la Francophonie (AUF).
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    Technische und berufliche Bildung
     
  • Internationale Kooperation: Unterstützung von Gewerbeschulen, Berufsbildungszentren und Hilfe bei der Einrichtung von anwendungs- und berufsorientierten Abschlusszeugnissen (Tunesien); Ausbildung von Leitern und Lehrkräften an Technischen Fachschulen (Chile).
  • Innereuropäische Programme: Leonardo da Vinci (Schaffung eines gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für verschiedene Berufe: Direktionsassistenten, Verwaltungsassistenten in KMU-KMI, Transport und Logistik usw.); Entwicklung einer Pädagogik der Professionalisierung und Internationalisierung (IDOL); Schaffung von europäischen Netzwerken (RECOMFOR).
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    ENIC/NARIC-Zentrum Frankreich
     
  • Ein Dienst, der dem ausländischen Publikum zur Verfügung gestellt wird und für das gesamte französische Staatsgebiet zuständig ist.
  • Jährlich über 10.000 Anfragen für Bescheinigungen oder Informationen aus über 100 Ländern.
  • 77% Anfragen für das Hochschulwesen, 14% für Abschlüsse des Sekundarbereichs und 9% für den berufsbildenden Sekundarbereich.
  • Ein europäisches ENIC-NARIC-Netzwerk mit 54 Informationsstellen + Informationsstellen des Netzwerks MERIC (Länder des Mittelmeerraums).
  • Seit dem 1. September 2009, Ausstellung von Vergleichbarkeitsnachweisen, die sich auf ein analytisches Raster stützen (2 Kriterien zur Anrechnungsfähigkeit und 8 Beurteilungsfaktoren) und die dem Ausbildungsbetrieb bzw. Arbeitgeber bei der Entscheidungsfindung als Basis dienen.
  • Zwei Bereiche von vorrangiger Bedeutung
     
    Allgemeine Bildung (von der Grundbildung bis zur Hochschulbildung)
    Lehrplanreformen, Ausbildung von Lehrkräften der Basisschule, Kontrolle, Steuerung, Qualitätspolitik für den Schulunterricht.
    Qualitätssicherung, pädagogis-che Innovation, Ausbildung von leitenden Spitzenkräften für das Hochschulwesen.
    Sozialer Zusammenhalt: Bildung in Gefängnissen, im ländlichen Raum, in benachteiligten Gebieten, in einem Kontext der Gewalt.

    Technische und berufliche (Aus-)Bildung
    Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Absolventen aller beruflichen Ausbildungsebenen: nach Primar-, Sekundar- und weiterführender Ausbildung durch:

  • Steuerung von Ausbildungsprogrammen;
  • Entwicklung von Inhalten in Zusammenarbeit mit Fachleuten;
  • Anpassung pädagogischer Methoden an die berufliche Zielsetzung;
  • Ausbildung von Ausbildern.

  • Partner
     
  • Internationale Organisationen: Europäische Kommission; Weltbank und regionale Entwicklungsbanken; UNESCO; Europarat; Organisation internationale de la Francophonie (OIF); Agence universitaire de la Francophonie (AUF) usw.
  • Französische Einrichtungen: Ministerien (Ministerium für Bildung und Beschäftigung, Ministerium für Hochschulbildung und Forschung; Ministerium für äußere und europäische Angelegenheiten, Ministerium für Zuwanderung, Integration, nationale Identität und solidarische Entwicklung; Agence française de développement (AFD); France coopération internationale (FCI); Conférence des présidents d’université (CPU); Assemblée des directeurs d’IUT (ADIUT); École supérieure de l’Éducation nationale (ESEN); Centre d’études et de recherches sur les qualifications (CEREQ); Centre national d’enseignement à distance (CNED), Fondation Alliance française, Mission laïque française, Association nationale pour la formation professionnelle des adultes (AFPA).
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